Diese Sammlung widmet sich dem Ort, an dem zwei Welten aufeinandertreffen, getrennt nur durch eine hauchdünne Grenze aus Glas.
In den Fenstern unserer Städte findet ein ständiger Dialog statt: Da ist die Welt im Inneren – private Objekte wie Vorhänge und Pflanzen oder Schaufensterauslagen, arrangiert für den perfekten Moment. Und da ist das Aussen – das pulsierende Leben der Strasse, das sich ungefragt darüberlegt.
Mit meinen Fotografien fange ich genau diesen Moment der Verschmelzung ein. Die Spiegelungen vorbeiziehender Passanten, der Wolken und der Architektur werden eins mit dem Dahinter. Es entstehen visuelle Ebenen, die das Auge herausfordern und die Frage aufwerfen, was real ist und was bloße Reflexion.
Dieses Ineinandergreifen regt dazu an, über unsere innere und äussere Welt nachzudenken, über den Konsum und den Sinn unseres Daseins.
Es ist der flüchtige Augenblick im Vorbeigehen, der hier festgehalten wird. Alles verändert sich stetig: das Licht, die Auslage, die Reflexion der Umgebung. Schon ein kleiner Schritt vor oder zurück verändert die gesamte Wahrnehmung.
„Dazwischen“ ist meine Einladung an den Betrachter, innezuhalten und den Blick für das vermeintlich Flüchtige zu schärfen.